Jubiläumskonzert
"So war es damals – so ist es heute . . . 100 Jahre und kein bisschen leise"


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Mo, 12. Dezember 2011
Veröffentlicht in der gedruckten Ausgabe der Badischen Zeitung.
von: Beate Zehnle-Lehmann


Gute Laune bis zum Schluss
Zum Ende seines Jubiläumsjahres bot der Musikverein Prinzbach-Schönberg ein buntes Konzert.

SEELBACH/BIBERACH. So war es damals – so ist es heute . . . 100 Jahre und kein bisschen leise. Unter diesem Motto hat der Musikverein Prinzbach-Schönberg sein Jubiläumsjahr mit einem Konzert verabschiedet. In einem musikalischen Feuerwerk haben die Gastgeber am Samstagabend viel gute Laune versprüht und mit Bravour überzeugt. Die Auftritte besonderer Gäste verliehen dem Konzert unter der Leitung von Stefan Griesbaum eine extra Note.
Der MV Prinzbach-Schönberg zeigte sich schon das ganze Jahr über in Feierlaune und zelebrierte seinen 100.Geburtstag mit einem Sommerfest, einem Festbankett, einem Kirchenkonzert und bei den Highland Games. Den krönenden Abschluss bildete nun das Jahreskonzert in der voll besetzten Biberacher Festhalle, die verheißungsvoll mit Notenschlüsseln und Musiknoten dekoriert war. Das gefeierte Jahrhundert schloss diesen Zeitraum auch in die Auswahl der Kompositionen ein, die von 1911 an mit Marschvariationen zur Moderne mit Jazz und Swing bis hin zur Kultband Abba oder Rolf Zuckowski reichten.

Die Eröffnung gehörte einem Arrangement des Amerikaners Steven Reineke, der mit "Sedona" ein Werk im Sinne der Wandelbarkeit von Piano bis Dramatik mit gleichbleibender Dynamik komponiert hatte, und das wie geschaffen war für eine perfekte Einstimmung. Steigende und fallende Kontrapunkte setzten die Musiker in den vier Sätzen der Second Suite von Gustav Holst, die in sich den unkonventionellen Marsch mit anmutigen Harmonien eines Folksongs ablöst, um im weiteren Verlauf auf dem Grundthema eines Tanzes den einzelnen Instrumentengruppen viel Platz einzuräumen.



MV Prinzbach mit Prinzbach-Highlanders. Foto: Beate Zehnle-Lehmann


"Männersachen" von Cicero, das schmeichelt den Damen

Der Marsch "Berliner Luft" aus der Operette Frau Luna, der als Ohrwurm wohl jedem Liebhaber dieses Genres bekannt ist und als inoffizielle Hymne der Hauptstadt gilt, gab den "Holden Duft" der Metropole ans begeisterte Publikum weiter. Als Metapher an die Höhen und Tiefen der Schulzeit durfte das Werk "Ross Roy" von Jacob de Haan verstanden werden. Die klassische Overtüre wurde vom Orchester mit den damit verwobenen Emotionen gekonnt umgesetzt.

"Männersachen" von Roger Cicero präsentierte der Gastsänger Hans-Peter Fautz in einem Medley, das ganz als Hommage an die Frauen zu verstehen war. Gemeinsam mit dem Orchester wurde lässig der Swing-Rhythmus bedient und ungeniert den Damen geschmeichelt.

Als Gäste des Herzens stellte sich der Nachwuchs des MV auf die Bühne, um als großer Kinderchor mit "Lieder, die wie Brücken sind" von Rolf Zuckowski das Publikum im Sturm zu erobern. Außergewöhnlich gestaltete sich das "Arrival" der Kultband Abba, das die Prinzbach Highlanders in einem gemeinsamen Finale mit dem Musikverein in Dudelsack-Manier darboten und dessen sprühender Feuerzauber auf der Bühne den gelungenen Abend besiegelte.

Moderator Josef Schönle verkörperte bei der Veranstaltung gleich drei anspruchsvolle Rollen. Als Mitglied im Musikverein und bei den Highlanders war ihm wechselnde musikalische Präsenz abverlangt, gleichzeitig schlüpfte er für seine Anmoderationen in wechselnde Kostüme.


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